Podiumserfolg am Sachsenring

Podiumserfolg am Sachsenring

Unsere Motorradfahrer vom nutella racing team waren wieder erfolgreich. Beim fünften Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup ging es an den Sachsenring. Lobby konnte leider nicht dabei sein, sodass Maxi, der bereits in Hockenheim für Lenny gefahren ist, wieder mit am Start war.

Das erste Qualifying am Vormittag fuhren Markus und Maxi. Hier kämpfte Markus mit viel Verkehr auf der Strecke – insgesamt waren 56 Teams an diesem Wochenende am Start! Maxi war zum ersten Mal am Sachsenring, konnte sich jedoch sehr schnell an die Strecke gewöhnen und ähnlich schnelle Zeiten fahren. Da wir ständig mit einsetzendem Regen rechnen mussten, bauten wir Lennys Suzuki auf Regenreifen um und er verzichtete somit auf seine Trainingsrunden. Am Mittag folgte das zweite Qualifying, bei dem Markus dann die Bestzeit für das Team setzen sollte. Mit 1:37,9 positionierte er uns auf Platz 35.

Pünktlich zum Start des Rennens über 500km begann es zu regnen, sodass wir die GSXR von Maxi auch auf Regenreifen umbauten und ihn den Start überließen. Er konnte in den ersten Runden richtig Gas geben und fuhr auf Klassenplatz 1 und Gesamtplatz 19 vor. Aufgrund des starken Überrundungsverkehrs und der abbauenden Regenreifen verlor er aber wieder einige Plätze und übergab an Position 3 liegend an Lenny. Er fuhr diesmal „kalt“ – also ohne jegliche Trainingsrunde – direkt das Rennen. Seine Erfahrung aus den vergangenen Jahren reichte aber aus, um die Zeiten von Maxi beizubehalten. Auch er hatte mit den zahlreichen Motorrädern auf der Strecke zu kämpfen und übergab nach 70 Minuten an Maxi. Der Regen hatte mittlerweile aufgehört, jedoch war die Strecke noch nass, sodass Maxi einen kurzen 20 Minuten-Stint einlegte, um dann auf Markus zu wechseln, der die letzte halbe Stunde mit Slicks nochmal alles gab. P3 in der Klasse und P16 gesamt waren zu dem Zeitpunkt erreicht. Nach vorn und hinten hatten wir viel Luft, sodass Markus das Ergebnis sichern musste, sich aber leider nicht weiter nach vorn arbeiten konnte.

Wir waren sehr zufrieden. Wir haben alles gegeben, jedoch waren unseren direkten Konkurrenten diesmal besser als wir. Somit wird es sich am 18.9. in Oschersleben beim letzten Rennen über 1.000km entscheiden. Von P1 bis P3 gesamt kann alles passieren.