Teaser: Top 5-Platzierung im Odenwald

Top 5-Platzierung im Odenwald

Die Nibelungenring-Rallye war dem Rallyeteam Baier/Weber aus den Vorjahren noch in bester Erinnerung. Bei der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltung rund um Wald-Michelbach im Kreis Bergstraße wollte man daran anknüpfen. Schon am Morgen sorgte leichter Regen für feuchte Streckenbedingungen. Bis zur Mittagszeit war pünktlich zum Start der Rallye der Asphalt größtenteils abgetrocknet. Gleich zu Beginn stand die Königsprüfung an – die ehemalige Bergrennstrecke von Zotzenbach, in diesem Jahr bergab. Nach 7,2 Kilometern und 4:33,8 Minuten blieb die Uhr stehen. Doch was sollte die Zeit wert sein? Beim Blick auf die Live-Ergebnisse herrschte Freude. Platz vier im Gesamt – zeitgleich mit Frey/Gandert auf Porsche 996 GT3 in der Cup-Version. Auch in der Gruppenwertung konnten sich Andreas Baier und Matthias Weber behaupten und die Lokalmatadoren Koob/Kräger im Fiat Punto Super1600 (Fiat setzte dieses Fahrzeug für den Italiener Giandomenico Basso in der Rallye-Europameisterschaft ein) hinter sich halten.

Die zweite Wertungsprüfung führte über wellige Wirtschaftswege und einen kurzen Landstraßenabschnitt. Mit einer sauberen Fahrt konnten Andreas Baier und Matthias Weber wiederrum den vierten Gesamtrang erreichen. Die dritte WP war als Rundkurs konzipiert. Mit einem Schotteranteil von 20% waren natürlich die Allradler im Vorteil und so musste sich das Rallyeteam mit einem zwölften Gesamtrang zufrieden geben. Im anschließenden Regrouping setzte außerdem leichter Nieselregen ein.

Beim zweiten Durchgang des Zotzenbach-Downhills war die Strecke glücklicherweise erst teilweise feucht. So konnte man mit dem sechsten Gesamtrang die Abstände zur Spitze gering halten. Der kurze Sprint von WP fünf verwandelte sich durch die Nässe und die während der Ernte verteilte Erde zu einer wahren Schlammschlacht. Mit massiven Traktionsproblemen war mehr als Gesamtrang 18 nicht möglich. Allerdings betrug der Abstand zum fünften Platz nur ganze fünf Sekunden. Die sechste Prüfung musste nach acht gestarteten Fahrzeugen abgebrochen werden. Franz Koob und Klaus Kräger verunfallten mit ihrem Fiat Punto Super1600. Der Beifahrer kam zur Kontrolle ins Krankenhaus. Der durch Bergung und Reinigung resultierende Zeitverzug zwang den Veranstalter zum Abbruch. Durch die Sportkommissare wurde nach Reglement eine Zeit zugeteilt. Mit einem neunten Rang konnte in der Addition der Zeiten der fünfte Gesamtrang gesichert werden – nur 0,6 Sekunden hinter Frey/Gandert im Porsche. Außerdem konnten Andreas Baier und Matthias Weber die Pokale für den Klassen- und Gruppensieg mit nach Hause nehmen. Den Gesamtsieg sicherten sich Rainer Noller und Stefan Kopczyk im Porsche 996 GT3 RS.