Teaser: Zwei Fehler kosten die Top Ten-Platzierung

Baier/Weber erfolgreich gegen starke Allradkonkurrenz

Schon zwei Wochen nach der Unterland-Hohenlohe-Wertungsfahrt zog es das Rallyeteam Andreas Baier und Matthias Weber zur Rallye Ulm. Bei leichter Bewölkung starteten 78 Fahrzeuge in die kompakte Veranstaltung. Gleich auf der ersten Wertungsprüfung ließ die BMW-Besatzung nichts anbrennen. Mit der siebten Gesamtzeit und einem Vorsprung von 0,8 Sekunden auf Stich/Göbel im Ex-Noller Mitsubishi Evo 8 und über sieben Sekunden auf die Lancia Delta Integrale-Jungs vom Bodensee Burkart/Zunftmeister auf nur 3,5 Kilometern stimmte die Performance.

Die zweite Wertungsprüfung glänzte nicht durch große fahrerische Herausforderungen, sodass man mit der 15ten Zeit zufrieden sein konnte. Vor allem, wenn zwischen Platz fünf und 15 nur fünf Sekunden lagen. Schon auf der Verbindungsetappe zu WP3 sollte das Wetter umschlagen. Einsetzender Regen verwandelte die Wirtschaftswege rund um Ulm in eine große Rutschbahn. Da Andreas Baier und Matthias Weber erst mit der Startnummer 51 ins Rennen gingen, konnten die vorderen Startnummern die dritte Prüfung noch im Trockenen bestreiten. So tastete sich das Rallyeteam an den Grenzbereich heran und betrieb mit Platz 29 Schadensbegrenzung. Trotzdem war man Klassenschnellster, da die Lancia-Besatzung auch mit den Elementen zu kämpfen hatte und der Mitsubishi über vier Minuten in einem Graben parkte.

Nach dem Regrouping im Rallyezentrum ging es in die zweite Etappe zu WP4. Mit einer sicheren Fahrt stand der BMW M3 auf dem 16ten Platz der Zeitenliste, 2,7 Sekunden hinter Frank Burkart und Armin Zunftmeister. Mit einer soliden Fahrweise und dem 14ten Gesamtrang absolvierten Andreas Baier und Matthias Weber die fünfte Wertungsprüfung. Die Klassenführung konnte weiterhin verteidigt werden, da es die Lancia-Besatzung bei der Zeitenjagd ein bisschen übertrieb und einige Sekunden verlor.

Auf der letzten Prüfung minimierte das Rallyeteam die Risiken, was sich in der 19ten Zeit widerspiegelte. In der Addition der Zeiten bedeutete dies nur ein 17ter Gesamtrang, das natürlich stark dem einsetzenden Regen geschuldet ist. Allerdings konnten Andreas Baier und Matthias Weber den Klassen- und Gruppensieg für sich beanspruchen. Eine fehlerfreie Fahrt war der Schlüssel zum Erfolg. Den Gesamtsieg sicherte sich das schweizer Ehepaar Urs und Cornelia Flum auf Mitsubishi Lancer Evo 6.5.